Einspeisevergütung 2026: Was bekommen Sie für Ihren Solarstrom?

Die Einspeisevergütung ist die Vergütung, die Sie für Solarstrom erhalten, den Sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Sie wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt und für 20 Jahre ab Inbetriebnahme garantiert. Wir erklären die aktuellen Sätze und ob sich Eigenverbrauch oder Volleinspeisung mehr lohnt.

Aktuelle Vergütungssätze 2026

Für PV-Anlagen, die 2026 in Betrieb gehen, gelten folgende Vergütungssätze:

Überschusseinspeisung (Eigenverbrauch + Einspeisung)

  • Bis 10 kWp: ca. 8,0 Cent/kWh
  • 10 bis 40 kWp: ca. 6,9 Cent/kWh
  • 40 bis 100 kWp: ca. 5,6 Cent/kWh

Volleinspeisung (gesamter Strom wird eingespeist)

  • Bis 10 kWp: ca. 12,8 Cent/kWh
  • 10 bis 40 kWp: ca. 10,8 Cent/kWh

Die Vergütungssätze sinken halbjährlich um 1 % – je früher Sie Ihre Anlage in Betrieb nehmen, desto höher die garantierte Vergütung für die nächsten 20 Jahre.

Eigenverbrauch oder Volleinspeisung – was lohnt sich mehr?

Bei einem Strompreis von über 35 Cent/kWh und einer Einspeisevergütung von nur 8 Cent/kWh ist die Antwort klar: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart Ihnen über 27 Cent – deutlich mehr als die Einspeisevergütung.

Die Volleinspeisung lohnt sich nur in Ausnahmefällen, z. B. bei sehr großen Dachanlagen auf Gewerbegebäuden mit wenig Eigenverbrauch.

Für Einfamilienhäuser empfehlen wir: Eigenverbrauch maximieren – mit einem Stromspeicher und ggf. einer Wärmepumpe als Stromverbraucher.

Ihre PV-Anlage planen

Wir von Phase3 Solar berechnen für Sie die optimale Anlagengröße, den erwarteten Eigenverbrauch und Ihre Einspeisevergütung. Nutzen Sie unseren Finanzierungsrechner oder lassen Sie sich persönlich beraten.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert